:: django|log :: ist das Blog zu meiner Django-Reinhardt-Site "Djangology".

{ Persönliches }

Montag, 17. Oktober 2016

Saxophon { Persönliches }

Ich muß zugeben, dass ich die Django-Reinhardt-Aufnahmen mit Saxophon überhaupt nicht mag, z. B. die Aufnahmen mit Coleman Hawkins. Ich finde das Saxophon im Kontext der Musik von Django-Reinhardt, jedenfalls das Tenorsaxophon, einfach zu schwerfällig.

Donnerstag, 29. Januar 2009

Fortschritte { Persönliches }

Hervé Gaguenetti vom Ritari Ensemble

Auf dem Foto: Hervé Gaguenetti vom Ritari Ensemble. © Copyright by HotClubNews.

Während den vergangenen Wochen habe ich auf der Gitarre so rasante Fortschritte gemacht, daß ich überhaupt nicht weiß, was da eigentlich los ist. Sachen wie "How High The Moon" in double-time sind auf einmal kein Problem mehr. Zuerst habe ich wochenlang nur schnelle Blues-Läufe gespielt, dann kam die Carlos Santana-Phase ("Incident At Neshabur" oder "Singing Winds, Crying Beasts"; beide zu finden auf dem epochalen "Abraxas"-Album), und seit ein paar Wochen spiele ich hauptsächlich Django Reinhardt-Läufe bzw. eigene, relativ "freie", "atonale" Sachen im Stil von Django Reinhardt.

Ein Grund für meine rasanten Fortschritte ist, daß ich jetzt ein anderes, nicht mehr so starkes Plektrum von Dimavery® benutze, das - auf einer Suzuki-Konzertgitarre mit Cutaway, wie gesagt, auf die ich mittlerweile absolut tolle SHT-Flamenco-Saiten von Hannabach aufgezogen habe - eine sehr schnelle Spielweise möglich macht, die mit einem dickeren Plektrum auf einer Konzertgitarre vermutlich nicht machbar wäre.

Ein paar der Stücke, die ich spiele (eigentlich nur der Rhythmus), sind "Douce Ambience", "Djangology" und "Swingin' With Django" (auch: "Stompin' At Decca"). Vieleicht poste ich hier noch ein paar Akkorde. Ich benutze eher weniger Standard-Akkorde (praktisch keine Voll-Barrés, sondern relativ "kompakte" Akkorde, die ich mir von Django Reinhardt-Platten abgehört habe).

Ich bin mitterweile auch soweit, daß meine rechte Hand praktisch automatisch "mitläuft" und ich gar nicht denken muß; das läuft alles mehr oder weniger "automatisch". Ganz wichtig gerade beim Rhythmus-Spiel finde ich es, daß die rechte Hand (die linke natürlich auch) so locker wie möglich ist, sonst kostet das Spielen gerade bei schnellern Tempi einfach zuviel Kraft. Sozusagen die "Essenz" zu dieser Spielweise ist für mich das obige Foto von Hervé Gaguenetti (schaut nur mal auf die linke Hand).

Ein anderer wichtiger Punkt ist die berühmte "pompe Manouche", im Gegensatz zu einer "klassischen" Jazz-Begleitung eben nicht (bzw. nicht immer) ein regelmäßiger 4/4. Vom Prinzip her natürlich schon, aber es sind gerade die "Feinheiten", die den Unterschied zwischen der "pompe Manouche" und einer "konventionellen" 4/4-Swing-Begleitung ausmachen.

Mittwoch, 20. Februar 2008

Frust { Persönliches }

Als ich heute am Schloßplatz in Stuttgart über meinen "Streetman 10"-Verstärker (bei moderater Lautstärke) Gitarre gespielt habe, kamen prompt zwei Polizisten und informierten mich darüber, daß das Musizieren mit Verstärker nicht gestattet sei. Als ich sie darauf hinwies, daß z. B. (bei wärmerem Wetter) lokale Radiostationen samstags den ganzen Schloßplatz beschallen, wurden sie unfreundlich und meinten, "es ginge jetzt nur um mich", und als ich ihnen auseinanderzusetzen versuchte, daß hier mit zweierlei Maß gemessen würde, drohten sie mir, meinen Verstärker zu beschlagnahmen. Im Sommer spielt jedoch z. B. eine bestimmte Indio-Gruppe mit kompletter PA und Gesangsanlage sehr erfolgreich auf der Oberen Königstraße. Ein anderer Polizist hatte mir dazu gesagt, "da könnte man eben nichts machen", "die Polizei könne schließlich nicht überall sein". Tja - was soll man da sagen? Mich ärgert das jedenfalls ziemlich.

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Neuer Sound { Persönliches }

Seit ich den Bleigel-Akku (12V/7,2 Ah) in meinen "Streetman 10" eingebaut habe, hat sich der Klang meiner Konzertgitarre deutlich verbessert. In Verbindung mit dem piezo-elektrischen Steg-Pick-up hat sie jetzt einen trockenen, jazzigen Archtop-Sound, bei dem der Klang der einzelnen Saiten wunderbar klar getrennt wird. Fazit: Es ist also schon mit vergleichsweise einfachen Mitteln möglich, einen guten Sound zu bekommen. Von auf die Decke aufzuklebenden Pick-ups möchte ich aber dringend abraten! Imho ist das nur 'rausgeworfenes Geld.

Mittwoch, 12. September 2007

Wow! { Persönliches }

1. Akkord aus "Moonlight In Vermont"

Yep! Endlich habe ich es geschafft, auf meiner elektrisch verstärkten Konzertgitarre eine brauchbare Version von "Moonlight In Vermont" (im Arrangement von Johnny Smith1) zu spielen, und da ich die Original-Akkorde - auf einer Konzertgitarre, wie gesagt - aus technischen Gründen z. T. einfach nicht greifen kann (der erste Akkord geht über sechs Bünde), habe ich die Akkorde teilweise etwas vereinfach. Klingen tut es trotzdem toll!

Hier noch der erste Akkord aus "Moonlight In Vermont", so wie ich ihn spiele:

1. Akkord aus "Moonlight In Vermont" (Substitut)

An dieser Stelle noch etwas zu Johnny Smith: Ganz charakteristisch für ihn sind seine wunderschönen, "schwirrenden" Akkorde, was er - neben dem leicht verzerrten Klang seiner Gibson-Archtop - vor allem durch die Verwendung von Sekundenintervallen erreicht. Durch seine ausnehmend großen Hände ist Johnny Smith (wie z. B. der inzwischen verstorbene Tal Farlow) in der Lage, Akkorde in Klaviernotation zu greifen.
1 Mehr zu ihm findet ihr auch in der Wikipedia [englisch].

Mittwoch, 11. Juli 2007

Neuigkeiten { Persönliches }

Habe jetzt endlich einen Pick-up und einen Verstärker. Bei letzterem handelt es sich um einen batteriebetriebenen "Streetman 10" der Firma Nobels. Ich habe glücklicherweise einen günstig über eBay ersteigern können, da der Amp im Fachhandel gerade nicht lieferbar ist. Ich habe den Verstärker inzwischen in einem Park bei mir in der Nähe ausprobiert, und für diese Größe ist er wirklich nicht ohne! Auch von der Verarbeitung her wirkt er sehr solide. Das einzige Manko sind die Batterien (6 x 1,5V Monozellen), die aber schon nach einigen Stunden leer sind. Hier empfiehlt schon aus Kostengründen am besten ein 12V-Bleigel-Akku bzw. ein entsprechendes Netzteil (12V/1,8A).

Zum Sound: Obwohl ich meine Suzuki-Konzertgitarre über einen relativ billigen Piezo-Tonabnehmer spiele, höre ich mich über den "Streetman" bei entsprechender Verstärkereinstellung (ok: fast ;-) so an wie Django Reinhardt auf seinen alten Mono-Aufnahmen (den Aufnahmen mit elektrisch verstärkter Gitarre, die er vor allem 1947 eingespielt hat). Ich vermute, daß das in erster Linie daran liegt, daß die damaligen (Röhren-)Verstärker noch nicht so ausgereift waren und vermutlich auch noch nicht die Vielzahl an Einstellmöglichkeiten hatten wie heutige Verstärker.

Über die Verstärker, die Django Reinhardt benutzt hat, kann ich - bisher jedenfalls - praktisch gar nichts sagen. Ich vermute jedoch, daß zumindest einer seiner Verstärker ein alter Stimer-Amp war, da Django Reinhardt seine akustische Selmer mit Hilfe eines Stimer-Pick-ups verstärkt hat und die Verwendung eines Verstärkers von derselben Firma von daher logisch wäre.

Montag, 15. Januar 2007

Dilemma { Persönliches }

Ich stelle fest, daß ich mich in bezug auf dieses Blog in einem Dilemma befinde (ich lese gerade "Glenn Gould" von Andrew Kadzin). Mich nur auf Gypsy Swing zu konzentrieren, ist mir - bei meinem eklektischen Musikgeschmack - auf Dauer einfach viel zu eng. Auf der anderen Seite habe ich Angst, daß dieses Thema in einem Blog, in dem es um Musik allgemein geht, mehr oder weniger untergeht. Fragt sich: was tun?

Montag, 1. Januar 2007

Traum { Persönliches }

Ich habe heute nacht geträumt, daß eine ganz einfache, schon etwas ältere Frau sich zu der Rhythmusgitarristin für Gypsy Swing entwickelt hat. Ich war natürlich total neidisch und habe mich gefragt, weshalb es ausgerechnet diese Frau geschafft hat (und nicht etwa ich) und wie sie das wohl gemacht hat. Ich habe dann auch ein paar Akkorde auf meiner Gitarre gespielt, und mir ist klar geworden, daß es wichtig ist, beim Spielen nicht aufs Griffbrett zu schauen. Soweit also der Traum von heute nacht! ;-)

Freitag, 29. Dezember 2006

Trendwende { Persönliches }

Tja, seitdem ich Hot Club Radio entdeckt habe (seht dazu auch meinen letzten Beitrag), bin ich wieder voll auf Gypsy Swing umgeschwenkt - ok, zum großen Teil jedenfalls.

Was das Rhythmus-Spielen angeht, mache ich gerade rapide Fortschritte, ohne, daß ich während der letzten Monate groß geübt hätte. Das sind wohl noch die "Nachwirkungen" vom Sommer 2005, als ich fast jeden Tag unterhalb vom Rosensteinpark hier in Stuttgart geübt habe. Es hat da zwei kleine Pavillions, die wohl zum Schloß Rosenstein gehören, wo ich einigermaßen ungestört spielen kann.

Ich habe gerade auch - nach langer Pause - meine Site Djangology aktulisiert, so z. B. die Galerie mit verschiedenen Gitarrenmodellen speziell für Gypsy Swing, die mir besonders gefallen.

Archiv

Mai 2017
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
31
 
 
 
 
 
 
 

88x31

Suche

 

User Status

Du bist nicht angemeldet.

Aktuelle Beiträge

Bill Evans Trio: "Milestones"
Von dem von Miles Davis komponierten "Milestones"...
claus_01 - 26. Okt, 17:07
Selmer von 1946
Foto © Copyright by Gypsy Guitars. Gypsy Guitars...
claus_01 - 26. Okt, 13:28
Altamira M10D Antique
Foto © Copyright by Siccas Guitars Aktuell...
claus_01 - 26. Okt, 11:45
"Django's Dream (Reverie)"...
"Django's Dream" (auch: "Reverie") wurde am 22. September...
claus_01 - 22. Okt, 21:28
"Sweet Chorus" (1947)
"Sweet Chorus" ist eines der Stücke, die in...
claus_01 - 22. Okt, 21:05

Status

Online seit 3824 Tagen
Zuletzt aktualisiert: 10. Nov, 17:23

Credits


Bücher
CDs und Platten
Django Reinhardt
Einzelne Stücke
Gitarren im Angebot
Historisches
Internet
Konzerte
Literaturtip
Persönliches
Plattentip
Spieltechnik
Technisches
Verschiedenes
Videos
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren