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Donnerstag, 29. Januar 2009

Fortschritte { Persönliches }

Hervé Gaguenetti vom Ritari Ensemble

Auf dem Foto: Hervé Gaguenetti vom Ritari Ensemble. © Copyright by HotClubNews.

Während den vergangenen Wochen habe ich auf der Gitarre so rasante Fortschritte gemacht, daß ich überhaupt nicht weiß, was da eigentlich los ist. Sachen wie "How High The Moon" in double-time sind auf einmal kein Problem mehr. Zuerst habe ich wochenlang nur schnelle Blues-Läufe gespielt, dann kam die Carlos Santana-Phase ("Incident At Neshabur" oder "Singing Winds, Crying Beasts"; beide zu finden auf dem epochalen "Abraxas"-Album), und seit ein paar Wochen spiele ich hauptsächlich Django Reinhardt-Läufe bzw. eigene, relativ "freie", "atonale" Sachen im Stil von Django Reinhardt.

Ein Grund für meine rasanten Fortschritte ist, daß ich jetzt ein anderes, nicht mehr so starkes Plektrum von Dimavery® benutze, das - auf einer Suzuki-Konzertgitarre mit Cutaway, wie gesagt, auf die ich mittlerweile absolut tolle SHT-Flamenco-Saiten von Hannabach aufgezogen habe - eine sehr schnelle Spielweise möglich macht, die mit einem dickeren Plektrum auf einer Konzertgitarre vermutlich nicht machbar wäre.

Ein paar der Stücke, die ich spiele (eigentlich nur der Rhythmus), sind "Douce Ambience", "Djangology" und "Swingin' With Django" (auch: "Stompin' At Decca"). Vieleicht poste ich hier noch ein paar Akkorde. Ich benutze eher weniger Standard-Akkorde (praktisch keine Voll-Barrés, sondern relativ "kompakte" Akkorde, die ich mir von Django Reinhardt-Platten abgehört habe).

Ich bin mitterweile auch soweit, daß meine rechte Hand praktisch automatisch "mitläuft" und ich gar nicht denken muß; das läuft alles mehr oder weniger "automatisch". Ganz wichtig gerade beim Rhythmus-Spiel finde ich es, daß die rechte Hand (die linke natürlich auch) so locker wie möglich ist, sonst kostet das Spielen gerade bei schnellern Tempi einfach zuviel Kraft. Sozusagen die "Essenz" zu dieser Spielweise ist für mich das obige Foto von Hervé Gaguenetti (schaut nur mal auf die linke Hand).

Ein anderer wichtiger Punkt ist die berühmte "pompe Manouche", im Gegensatz zu einer "klassischen" Jazz-Begleitung eben nicht (bzw. nicht immer) ein regelmäßiger 4/4. Vom Prinzip her natürlich schon, aber es sind gerade die "Feinheiten", die den Unterschied zwischen der "pompe Manouche" und einer "konventionellen" 4/4-Swing-Begleitung ausmachen.

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