Viele Wege führen nach Rom [ Spieltechnik ]
Unter dieser Überschrift ein paar Worte zum Spielen von Single-note-Läufen.
Nach vielem Ausprobieren ist mir klar geworden, daß es den Weg eigentlich nicht gibt, und während es in der Vergangenheit noch mein Ziel war, möglichst "dichte" Fingersätze zu spielen, habe ich festgestellt, daß mir das eigentlich gar nicht so liegt. Dafür entwickele ich mich eher in Richtung solcher Jazz-Gitarristen wie Tal Farlow, der nicht von ungefähr den Spitznamen "Octopus" hatte (das bezog sich auf die legendäre Reichweite seiner Finger, mit denen er z. B. Akkorde spielen konnte, die teilweise über sieben Bünde gingen).
Wenn ich jetzt eine Note greifen will, die außerhalb der Reichweite der vier Bünde liegt, die ich gerade benutze, strecke ich einfach einen Finger einen oder mehrere Bünde aufwärts (Richtung Steg) bzw. abwärts (in Richtung Sattel; das ist da, wo sich die Stimmmechaniken befinden; der "Sattel" ist diese elfenbeinfarbene Leiste, über die die Saiten laufen).
Nach vielem Ausprobieren ist mir klar geworden, daß es den Weg eigentlich nicht gibt, und während es in der Vergangenheit noch mein Ziel war, möglichst "dichte" Fingersätze zu spielen, habe ich festgestellt, daß mir das eigentlich gar nicht so liegt. Dafür entwickele ich mich eher in Richtung solcher Jazz-Gitarristen wie Tal Farlow, der nicht von ungefähr den Spitznamen "Octopus" hatte (das bezog sich auf die legendäre Reichweite seiner Finger, mit denen er z. B. Akkorde spielen konnte, die teilweise über sieben Bünde gingen).
Wenn ich jetzt eine Note greifen will, die außerhalb der Reichweite der vier Bünde liegt, die ich gerade benutze, strecke ich einfach einen Finger einen oder mehrere Bünde aufwärts (Richtung Steg) bzw. abwärts (in Richtung Sattel; das ist da, wo sich die Stimmmechaniken befinden; der "Sattel" ist diese elfenbeinfarbene Leiste, über die die Saiten laufen).
